Dienstag, 18. April 2017

New Mexico - Albuquerque

Richtung Albuquerque

Mutterseelenalleine ein Stück weit auf der alten Strasse des "Camino Real", dem Highway No.1, gefahren. Kein Auto weit und breit! Die Strasse ist in gutem Zustand, ohne Löcher, aber alles schüttelt und rüttelt im Camper! Die Strasse folgt der Natur über etliche Hügel in einem ewigen Auf und Ab. 

Kopiert aus;  https://de.wikipedia.org/wiki/El_Camino_Real_de_Tierra_Adentro
 Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts diente der Weg drei Jahrhunderte lang hauptsächlich dem Transport von Silber aus Silberstädten Mexikos wie Zacatecas, Guanajuato und San Luis Potosí nach Norden bis über den Rio Grande bei El Paso, Texas nach New Mexico in die Vereinigten Staaten.

El Camino Real de Tierra Adentro (Mexiko)  ( Bild kopiert aus Wikipedia)





ALBUQUERQUE

Der Grossstadt-Verkehr hat uns wieder !!! Grässlich! 
Genannt the "Big I", hier kreuzen sich nicht nur die Interstate 40 und die Interstate 25 sondern auch ca. 300'000 Fahrzeuge pro Tag.  
Die Stadt hat eine Riesenausdehnung da sie fast nur aus Einfamilienhäusern besteht. Dank "Mrs. Magellan" haben wir problemlos den Campground gefunden.

In dem weiten flachen Tal des Rio Grande Flusses fast 1,524 Meter über dem Meeresspiegel breitet sich die Stadt aus. Zum Osten hin sind die Sandia Berge, die eine imponierende Wand bilden, hoch in den türkisfarbenen Himmel hinein. Am Horizont in jede andere Richtung unterstreichen entfernte Hügel und Tafelberge dieses weite ausgedehnte Hochland. Am westlichen Rande der Stadt liegt der Rio Grande Fluss fast versteckt in seinem flachen Flussbett am Fusse der niedrigen Klippen, die die Stadt überblicken.
Das Klima in Albuquerque ist in allen Jahreszeiten erstaunlich mild. Obwohl die Stadt in einer fast wüstenhaften Umgebung liegt, wird sie von den hohen Temperaturen im Sommer verschont, weil sie hoch liegt und auch verschont von bitterer Kälte, weil sie in der südlichen Gegend ist. Man bekommt Regen im Sommer und ein wenig Schnee im Winter, doch normalerweise gibt es blauen Himmel an den meisten Tagen in jeder Jahreszeit.


Ostersonntags-Ausflug   
Als Schweizer muss man doch Seilbähnli fahren. Also ist der heutige Ausflug die Sandia Peak Tramway. Eine Luftseilbahn, die vom nordöstlichen Stadtrand auf die steil ansteigenden Sandia Mountains fährt. Die Fahrzeit beträgt jeweils 15 Minuten. Der Rundblick ist grandios. Es gibt sogar 3 Sessellifte und einige mittelschwere Skipisten auf der flacher abfallenden östlichen Seite.
Auf unserem Spaziergang haben wir sogar richtigen SCHNEE angetroffen.
Zum Osterausflug gehört auch ein gutes Ostermahl. Für mich (Ruedi) gab es einen riesigen Bison-Burger. (Osterlamm kennen sie hier nicht.) Das Fleisch ist qualitativ hochwertig und sehr schmackhaft. Für mich (Susi) gab es Shrimp-Taccos.



 etwa 16°

 3163 MüM

 im Winter ein Skigebiet

 dieses Mal ist es Schnee !  
und man merke: über 3000 MüM ist die Baumgrenze noch nicht erreicht!


Albuquerque - Old Town / Altstadt

Etwas außerhalb des Zentrums von Albuquerque (11 Meilen von unserem Campground) befindet sich die old town, das alte pueblo-Viertel. Dieses Mal gibt es keinen öffentlichen Bus, also alles selber fahren. Der Stadtteil strahlt Ruhe aus und man kann flanieren, ein Eis essen und guten Espresso trinken.  
Die Häuser der Altstadt sind sorgfältig restauriert worden entsprechend ihren originalen spanischen Kolonialwurzeln.  






Kultur
Anschliessend ein Besuch im  "Indian Pueblo Cultural Center" welches über die Geschichte und heutige Lebensweise der Pueblo-Indianer New Mexicos informiert. Sehr modern und informativ dargestellt.



Winter                                                      Frühling


Sommer                                                   Herbst


Reisen
Die Camper Halbzeit ist erreicht und wir sind 5280 Meilen gefahren. Es gefällt uns noch immer auch wenn die Fahr-Distanzen enorm sind.




Samstag, 15. April 2017

New Mexico - white Sands .

Fahrt von Carlsbad nach Alamogordon / White Sands ca. 240 Km

zuerst über eine weite Ebene, da war es bedeckt
dann über die Berge, kurvenreich und mit stockdickem Nebel,  Boden-Sicht teilweise 20-30 Meter ,
dann in "Cloudcroft" (2642 M) einem kleinen Ski Resort, (mit Skilift) und Zweitwohnsitz-Gegend kam die Sonne wieder zum Vorschein.
Ankunft in Alamogordon, ein starkes Gewitter







White Sands National Monument,   ( 1310 MüM )
Die weißen Gipsdünen erinnern unweigerlich an eine Schneelandschaft. Was die Natur doch alles bietet, unglaublich!
Eine faszinierende Gegend einfach so mitten drin in der Ebene! Der Sand fühlt sich an wie Talkpuder.

Details zur Entstehung zu lesen unter anderem in: https://de.wikipedia.org/wiki/White_Sands_National_Monument
http://www.white-sands-new-mexico.com/besucher_information.htm

13 Meilen von Alamogordon hinter dem Visitor Center beim Parkeingang beginnt die 12 Kilometer lange Straße welche in das Naturschutzgebiet hineinführt.


nein, kein Schnee !!!







 man darf die Dünnen betreten und sich amüsieren wie im Schnee.


Inmitten der Dünenlandschaft gibt es eine markierte 8 Km Rundwanderung. 

da es schon über 30° war haben wir nur eine kurze Strecke davon  gemacht, 20Min. hin, 20Min. retour. Es geht rauf und runter, rauf und runter mit immer wieder neuen Ausblicken.




 

es Müüüüüüsli

anschliessend gab es ein Mittagessen im Schatten, denn die Temperatur war schon an die 40° an der Sonne!

 Da White Sands an der Strecke für unsere Weiterfahrt liegt sind wir am nächsten Morgen früh aufgestanden , losgefahren und haben um 07.30h (noch) ganz alleine mitten in den Dünen unser Frühstück genossen.







nein, immer noch kein Schnee!


ALLEN SCHÖNE OSTERN, GENIESST ES !


Wetter: wieder blauer Himmel, Sonne und um die 28°.

Übernachtet haben wir in "Truth or Consequences" eine Kleinstadt auf 1294 MüM
die Stadt heisst wirklich so

ist etwa wie "Chäs und Brot" eine Siedlung in  Oberbottigen
im Schweizer Kanton Bern ( für nicht Ortskundige) .